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Noch am gleichen Tag erreichten wir unser endgültiges Reiseziel. Es ist absolut gigantisch, wie der Tafelberg (1.067 m), als Wahrzeichen Kapstadts, das Bild dieser Stadt prägt. In der Stadt pulsiert das Leben, wie man es schon fast mehr kannte. Interessant, was so alles auf den Speisekarten steht. Matthias war besonders mutig und bestellte erstmal einen Teller voll zubereiteter Raupen. Der Geschmack erinnert an eine Wurstpelle. Der Berg ruft. Heute morgen war keine Wolke am Himmel und der Tafelberg hatte kein „Tischtuch“ aufgelegt. So was muß man sofort ausnutzen. Oben hatte man eine geniale Aussicht über die Stadt und den Hafen, über die Cape of Hope - Halbinsel, und auf Robben Island, der Insel, wo Nelson Mandela lange Jahre im Gefängnis gesessen hatte. Blick vom Tafelberg auf Kapstadt.

Abschließend fuhren wir in die Waterfront, einem großen Einkaufs- und Freizeitzentrum im Hafen Kapstadts. Hier verbrachten wir beim Cappucino im Hard Rock Cafe, beim lockeren Bummel durch die Waterfront, mit CDs anhören und Schnäppchenkauf den Nachmittag. Anschließend ging es zu Fuß von der Waterfront durch die Innenstadt zurück zum Hotel. Der Weg führte uns über die Adderley Street, die St.-Georges-Mall, den beiden Haupteinkaufsstraßen der Stadt, vorbei am Parlamentsgebäude, dem Wohnhaus Nelson Mandelas und dem Botanischen Garten.

Heute ging es zum Kap. Anne saß hinten, hatte wohl nicht zugehört, daß wir den ganzen Tag mehr oder weniger im Auto sitzen würden. In Fish Hoek machten wir noch einen Abstecher zum Boalders-Costal-Park.
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Hier kann man Pinguine aus nächster Nähe erleben,beobachten und fotografieren. Und feststellen, das Pinguine alles andere als wasserscheu sind. Die letzten Kilometer zum legendären Kap erwandern wir uns. Die Landschaft ist in ihrer buntblühenden Pracht beeindruckend. Am Rastplatz am Cape Point treibt eine Baboon - Familie ihr Unwesen. Und wer nicht aufpaßt, steht, wie Johannes, am Ende ohne Apfel da. Ihre Taktik, von hinten anschleichen, Beute schnappen und gleich reinbeißen. Oder auf die Autos springen und den Neuankömmlingen in den Haaren zu ziehen, wohl in der Hoffnung, ein Perücke zu erwischen.

Ein Gruppenfoto darf natürlich nicht fehlen. Zurück ging es an der Atlantikseite über kurvenreichen Chapman - Drive, Hout Bay, Sandy Bay und einigen Vororten Kapstadts. Unser Abschiedsessen fand, wie passend, im „Europa - Restaurant“ in Seapoint statt. Der anschließende Blick vom Signal Hill auf das nächtliche, hellerleuchtete Kapstadt war schon wunderschön. Gute Voraussetzungen für einen Abschluß im Sport Cafe in der Waterfront, mit einer guten Live - Band, die richtig Stimmung am Donnerstag abend machte.

Der letzte Tag des Urlaubs. Auf dem offiziellen Programm stand nichts mehr. Der Tag war dann noch zur freien Verfügung. Um 16.40 Uhr startete unsere Maschine via Johannesburg nach Frankfurt. Der Pilot gönnte uns, nach Rücksprache mit dem Tower, noch einmal, bei einer Extrarunde, einen Blick auf das sonnige Kapstadt mit dem Tafelberg.
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