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Das sehenswerte Naturreservat umfaßt 7750 ha und liegt
30km südlich von Kapstadt am Südende der Kaphalbinsel.
Es wurde 1939 eingerichtet und reicht von Schusters Bay
am Atlantik bis nach Smitswinkel an der False Bay (Indischer
Ozean).
Hier gibt es für jeden etwas: der Pflanzenliebhaber erfreut
sich an dem besonders im Frühjahr üppigen Blütenmeer der
über 1100 fynbos-Pflanzenarten mit - unter anderem 25
verschiedenen Proteen-Arten, 139 Erikas- und 52 Orchideenarten;
Vogelfreunde finden hier unter 250 verschiedenen Vogelartendie
"Riesen" wie den Kaffernadler bis hin zu den "Zwergen"
wie den Goldbrust-Nektarvogel, es können aber auch Reptilien,
Zebras, Bunt-, Geis-, und Rehböcke beobachtet werden sowie
Antilopen und Strauße. Nicht zu vergessen die Paviane,
die "baboons", die sich bei Ebbe von den Meeresfrüchten
ernähren. Bitte halten Sie auf jeden Fall die Fenster
Ihres Autos geschlossen und füttern Sie die Affen auf
keinen Fall - sie werden sehr schnell sehr aggressiv und
haben besonders scharfe, lange Zähne. Nicht ohne Grund
befinden sich auf dem gesamten Gelände und auf den Straßen
zum Kap der Guten Hoffnung Warnhinweise.
Aber auch Angler können hier nach Lust und Laune an den
besten Angelplätzen Kapstadts ihrem Hobby frönen und Surfer
und Schwimmer haben bei 40km Küstenlänge ausreichend Strände
zur Verfügung. Besonders schön ist der Strand Buffels
Bay, der in der Hochsaison zeitweise überlaufen ist. Außerdem
hält der Park noch zahlreiche Attraktionen bereit: die
höchste Klippe Südafrikas (249m), die Ehrenmäler "Dias
Cross" und das "Vasco da Gama Denkmal", zwei portugiesische
Seefahrer, die als erste den Seeweg um das Kap der Guten
Hoffnung fanden, das "Blockhaus" - ein 1857 erbauter Leuchtturm,
der 1911 seinen Betrieb einstellte, da er zu oft in Nebelwolken
gehüllt ist und im Nordwesten des Parks den Shipwreck
Trail, ein 90minütiger Spaziergang am Strand vorbei an
zwei großen Schiffswracks.
Vom Parkeingang erreicht man nach 15 Minuten Autofahrt
den besonders eindrucksvollen Aussichtspunkt Cape Point
(nicht zu verwechseln mit Cape Agulhas, dem eigentlichen
südlichsten Punkt Afrikas). Vom Parkplatz aus führt eine
Zahnradbahn (Funicular) in einer dreiminütigen Fahrt bei
16% Steigung zur Aussichtsplattform in 214m Höhe. Diese
Zahnradbahn löste den Bus "Der Fliegende Hölländer" ab.
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Der Legende nach umsegelte der Kapitän Hendrik van der
Decken bei starkem Sturm das Kap - auch Kap der Stürme
genannt - und erbat sich dabei Beistand "von den Göttern
oder auch vom Teufel". Das Schiff verschwand und spukt
nun als Geisterschiff "The Flying Dutchman" für ewig am
Kap. Die 585m lange Strecke zum Kap der Guten Hoffnung
ist aber auch zu Fuß zu bewältigen. Von der Plattform
aus bietet sich ein grandioses Bild: weite Aussichten
auf Hout Bay und die Hottentots Mountains dahinter, Zusammenfluß
von Indischen Ozean und Atlantik - dank der unterschiedlichen
Stömungsfarben sehr gut zu erkennen - und 205m unterhalb
brandet die See an die Felsen.
Informationen in Kürze:
Einritt:
Erwachsener: R35
Kind: R10
Öffnungszeiten Park:
Sommer: 7:00 - 18:00 Uhr
Winter: 7:00 - 17:00 Uhr
Öffnungszeiten Funicular:
Oktober bis März: 9:00 - 18:00 Uhr
April bis September: 10:00 - 17:00 Uhr
Kosten Funicular:
Eine Tour: R12 (Kinder R6)
Hin- und Rückfahrt: R20 (Kinder R8)
Anfahrt:
Mit dem Auto über die M4 (über Simon's Town) oder die
M65 (über Scarborough).
Öffentliche Verkehrmittel: Mit Rikki's Mini Vans ab Simon's
Town zahlen Sie pro Stunde R70. Nach Simon's Town kommen
Sie mit dem Zug vom Kapstädter Hauptbahnhof.
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